KJ DAVE DORAN drums, perc.

E-Mail KJ Dave Doran: kjdavedoran@drums4life.com

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Bereits als 16 jähriger überzeugt der Irlandschweizer KJ Dave Doran am Open-Air-Festival Augst. Damals gewinnt der versierte Schlagzeuger ein Stipendium für die Jazz School Bern. Mit “KIOL”, in der Drummer KJ Dave zusammen mit Schwester Brigeen, Heinz Affolter, Raoul Walton und Fernando Saunders spielt, erweckt das Quartett über die Landesgrenzen hinaus grosse Aufmerksamkeit. Zwei LP-Releases “Take it on” (1979) und “Sunny Day” (1980) dokumentieren das musikalische Schaffen dieser Formation. Zeitgleich kommt es zur Begegnung mit dem New Yorker Bassisten Fernando Saunders. Zusammenarbeit im Duo mit Bruder Christy Doran und Veröffentlichung des Albums “Antenne Out”.

Es folgten Tourneen mit "KIOL" durch Deutschland und die Schweiz und Auftritte an den Jazz Festivals von Berlin und Belgrad (1982). Durch Studien an der New Yorker “Drummers Collectiv School” unter der Agide von Alex Acuna und Lenny White verfeinert KJ Dave Doran sein Spiel.
“KIOL” ist Opening-Act von “Billy Cobham’s Glassmenagerie”

Die folgenden Jahre sind von diversen Trios u.a. mit Jasper Van’t Hof, Peter Ponger und Christy Doran geprägt. Herausragend hier das “May 84 Projekt” mit Dom Um Romao, Norma Winston, Rosko Gee, Urs Leimgruber, Trilok Gurtu und Christy Doran. Das Jahr 1984 bringt auch erstmals einen Auftritt am Jazz Festival Willisau. KJ Dave Doran lässt sich musikalisch nicht schubladisieren, sein musikalisches Streben bricht immer wieder zu neuen Ufern auf. Sein Können fliesst so 1985 auch ins Tanzprojekt “Trommeltanz”, sowie in die Luzerner Stadttheater-Aufführungen “Die Bachan-tinnen” und führt 1993 zur Vertonung von sieben Signeten der Filmsendung “Delikatessen” des Schweizer Fernsehens DRS.
"Doran, Cook and Miller" und "JAZZRAP" (1991)

Mit der Gruppe “Doran, Cook & Miller ” tourt KJ Dave Doran 1986 durch die ehemalige DDR. Mitglieder: Brigeen Doran, Mark Koch und Fredy Müller. Ein wohl einmaliges Projekt war 1987 die “Doran Band”, formiert aus den Geschwistern Brigeen, Christy , KJ Dave und dem Bassisten Fredy Müller. Dieser Formation wurde 1988 der Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern zugesprochen und führte zur Einspielung des Albums “JAZZRAP” (1991) mit Fernando Saunders am Bass, Benny Diggs Vocals, Michael Bearden Keyboards und den Doran Geschwistern. Pro Helvetia unterstützte die anschliessende USA Tournee mit Konzerten u.a. im “Middle East Club” in Boston und der “Knitting Factory” in NewYork. Die JAZZRAP-Tour mit Andy Herrmann, Philippe Mall Darby, Diricki Mack, Andy Zingsem und Gianni Lüscher, führte in Europa von Luzern über Berlin nach Kiel. Auch das Album von Brigeen Doran “Bright Moments” hatte seine Wurzeln bei der Doran Band und wurde kräftig von KJ Dave und Christy Doran unterstützt.

1994 in New York entstand “Rhythm Voice” mit David Mills voc.
1995 KJ Dave Doran spielt mit seiner Formation “Jazzrap” am Int. Jazzfestival Talinn (Let)
1997 tourte „Rhythm Voice“ in der Besetzung Roland Philipp saxes, Mamadu Mbaye african drums, vocals, Bruno Amstad djembe, vocals und Gianni Lüscher bass, durch die Schweiz und Deutschland. KJ Dave Doran produziert diverse Drum & Bass Tracks und startet das Projekt “Virus Attack”.
Mit der Einspielung von “Rhythm Voice feat. Mr. Defunkt Joseph Bowie” hat er sich in die fordersten Ränge der internationalen Szene des Jazz gespielt. Das Magazin Jazzthetik dazu: “Eine der bisher besten Platten des Jahres 1998” (Michael Möhring). Jazzpodium: "Nur selten hat sich die improvisierte Musik derart überzeugend ihrer rhythmischen Wurzeln bedient" (Jörg Konrad).
Rhythm Voice feat. Mr. DEFUNKT Joseph Bowie (Plainisphare PL 1267-109)
Tournee in Senegal mit seiner Formation unterstütz von Pro Helvetia.
Bringt noch mehr Funk in den Afro-Jazz sound der Gruppe mit dem Gitarristen Kelvyn Bell (Kelvinator).
2000 spielt mit der Formation eine weitere CD ein “The New Rhythm Culture” mit Joseph Bowie, Kelvyn Bell, Mamadou Mbaye, Don Pfäffli und Gianni Luescher. Das Album wird veröffentlich auf Plainisphare und im Vertrieb von Frémeaux Associes (France).
2001 Neubesetzung der „Rhythm Culture“ u.a. mit Jean-Paul Bourelly (African Boom Bop).
Formiert „SPECIAL EDITION“ ein akustisches Quartett mit Heiri Känzig, Christoph Stiefel und Dave Feusi und gibt div. Konzerte.
Zur Zeit arbeitet KJ Dave an seinem neuen Projekt „XL-target“ LIVE Triphop / Break Beat mit Christy Doran.

Weitere CD-Einspielung:
“ZAP”mit Funkology.
“Trees of Mystery” Byron D. Hopson
“Nomad” Yvonne Moore.
KJ Dave spielte u.a. mit: D.D. Jackson (keyb.), Marc Peterson, (bass), Dave Moreno (guit.), Bobby Burri (bass), Glen Ferris (trombone), Vinny Golia (sax), Oliver Magnenat (bass), Michael Vlatkovitch (trombone), John Voirol (sax), Marco Figini (guit.), Charly Weibel (drums). Peter Schärli (tp.), Andy Kunz (guit.), Beat Wenger (sax), Rene Simon (vocals, synth.), Alejandro Panetta (perc.), Wedam Roche (keyb.), Jean-Claude Torgo (bass), Raoul Walton (bass), Andy Zingsem (vocals), Philippe Mall Darby (sax). Ricardo Regidor (keyb.)

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